Tusk sprach mit Scholz über den Migrantenvorfall? PiS gibt nicht auf

Stoßzahn-Scholtz. Hat der Premierminister mit der deutschen Bundeskanzlerin gesprochen?

Vorfall im Zusammenhang mit der Transport einer Gruppe von Migranten durch deutsche Polizisten nach Polen sorgte für einen Sturm. Am Montag kommentierte Premierminister Donald Tusk dies wie folgt: „Ich werde mit Kanzler
Scholz
über einen inakzeptablen Vorfall“, schrieb er in den sozialen Medien.

Die unabhängige Korrespondentin Aleksandra Fedorska behauptet, das Gespräch habe nicht stattgefunden und sei auch nicht geplant. Daraufhin begannen Politiker der Partei Recht und Gerechtigkeit, Informationen in den sozialen Medien zu teilen.

„Das Presse- und Informationsamt der Bundesregierung hat uns mitgeteilt, dass Donald Tusk zwar ein Gespräch mit Olaf Scholz zum Vorfall rund um die Überstellung von Migranten nach Polen angekündigt hatte, dieses aber nicht stattgefunden hat und, was noch wichtiger ist, nicht einmal geplant ist“, bemerkte Jacek Ozdoba von Souveränem Polen. „Eine traurige Geschichte“, schrieb die ehemalige Premierministerin und Europaabgeordnete Beata Szydło ironisch. „Tusk hat gelogen? Unmöglich…“, erklärte der PiS-Abgeordnete Radosław Fogiel.

Das Gespräch zwischen Tusk und Scholz wurde jedoch von Agnieszka Rucińska, Staatssekretärin in der Kanzlei des Premierministers, bestätigt: „Das Gespräch fand gestern in Brüssel statt“ – so kommentierte sie auf Twitter/X die Erkenntnisse des Wirtualna Polska-Journalisten Patryk Michalski.

Die deutsche Polizei reagiert

Am Dienstag Grenzkontrolleure veröffentlichte einen Eintrag, in dem es hieß: „Der Oberbefehlshaber des Grenzschutzes, Generalmajor SG Robert Bagan, hat mit dem Präsidenten des Präsidiums der deutschen Bundespolizei, Dr. Dieter Romann, gesprochen.“ „Die Leiter beider Dienste bestätigten, dass die Handlungen der Beamten der deutschen Bundespolizei nicht den angenommenen Verfahren für die Aufnahme und Überstellung von Personen durch Nachbarländer entsprachen und dass es sich um eine zufällige Situation handelte“, hieß es in der Erklärung.

Es wurde hinzugefügt, dass „die deutsche Seite ihr Bedauern über den Vorfall zum Ausdruck gebracht“ habe, und der Präsident der Bundespolizei versicherte, dass „alle Leiter der Bundespolizeiinspektionen in Deutschland angewiesen wurden, dass sich ein solches Verhalten nicht wiederholen darf“. Der polnische Grenzschutz und die deutsche Bundespolizei werden auch bei Lösungen im Bereich der gegenseitigen Kommunikation zusammenarbeiten.

Quelle: Radio ZET/Twitter – Agnieszka Rucińska/Donald Tusk/Jacek Ozdoba/Beata Szydło/Radosław Fogiel

Aldrich Vonnegut

"Professioneller Kommunikator. Hipster-freundlicher Schöpfer. Gamer. Reiseexperte. Kaffeekenner."

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert