Mit ihrem Elektroauto macht die Deutsche Post den Autokonzernen zu schaffen

Das neue Elektroauto wurde als Konzept vorgestellt, das in Zusammenarbeit zwischen dem privaten Unternehmen RWTH Aachen und der Deutschen Post entwickelt und vorbereitet wurde. Doch das Konzept, das sie an fünfzig Testfahrzeugen ausprobierten, erwies sich als unglaublich hochwertig.

Im April dieses Jahres übernahm die Deutsche Post die Mehrheitsbeteiligung an dem von der RWTH Aachen gegründeten Unternehmen und nahm die Produktion für den Eigenbedarf auf. Mittlerweile hat sie tausend Autos ersetzt und steigert die Produktion schrittweise auf 5.000 Einheiten pro Jahr. Die Information, dass sie Autos an Dritte anbieten werde, ließ dann bei den traditionellen Autobauern eine Bombe platzen. So wurde beispielsweise Volkswagen klar, vor welchem ​​Geschäft es davonlief.

Foto: Deutsche Post

Straßenscooter

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Straßenscooter

Der Vorstandsvorsitzende des Volkswagen-Konzerns, Matthias Müller, äußerte sich „sehr wütend“. Er könne nicht verstehen, warum sich die Deutsche Post bei der Suche nach einem geeigneten Modell nicht an seine Marke gewandt habe. Er hoffe, dass es ihm noch gelinge, den Fuß in die Tür zu setzen, die bald schließen werde.

Die Stimmen anderer Autokonzerne klingen sehr ähnlich. Renault etwa, das viele Elektroautos anbietet, hat es eilig, ist sich aber darüber im Klaren, dass der Vertrag mit der Deutschen Post seine derzeitigen Verkaufszahlen dieser Autos verdoppeln würde. Und das künftige Angebot an Streetscootern könnte den Absatz von Autos wie dem Renault Kangoo Z.E. deutlich gefährden.

Streetscooter – das funktionierende Ideal

Warum ist dieses hässliche Auto so interessant? Dafür gibt es mehrere Gründe. Unter der Haube befindet sich ein Elektromotor mit einer Leistung von 30 kW (oder 45 kW), der eine Höchstgeschwindigkeit von 85 km/h bietet. Die Reichweite eines Autos mit Li-On-Batterien mit einer Kapazität von 20,4 kWh beträgt etwa 80 km.

Es wird gesagt, dass ein Auto mehr schaffen könnte, aber das ist eine realistische Entfernung, da Postautos oft anhalten, was mehr Energie verbraucht. Das Aufladen auf 80 % der Batteriekapazität dauert vier Stunden, dann sieben Stunden zum vollständigen Aufladen.

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Straßenscooter

Das Auto ist äußerst einfach und leicht (wiegt 1495 kg). Die Entwicklung hat bereits ergeben, dass der Preis bei etwa 5.000 Euro (ca. 135.000 CZK) liegen sollte.

Alles an diesem Auto wurde für extreme Belastungen ausgelegt. Es wurde eine Lebensdauer von 16 Jahren erwartet, bei einem Einsatz von sechs Tagen pro Woche und zehn Stunden pro Tag. Es ist ein Arbeitsgerät. Und so sieht es aus.

Sie suchen nicht nach Schönheit, sondern nach Langlebigkeit, Robustheit und Unzerbrechlichkeit des Autos. So wurde beispielsweise die Tür mit 200 Öffnungen und Schließungen pro Tag gezählt. Darüber hinaus sind Anpassungen an spezifische Anforderungen hier äußerst einfach. Einfach die ideale Maschine für echte Arbeit zu einem hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnis.

Anneliese Schmidt

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