In Deutschland ist die teilweise Legalisierung von Cannabis umstritten

Rom, 30. März. (askanews) – In Deutschland wird der Anbau und Konsum von Cannabis teilweise legal sein. Nach einem der liberalsten Drogengesetze in Europa dürfen Erwachsene ab dem 1. April bis zu 25 Gramm Marihuana mit sich führen und zu Hause bis zu drei Marihuanapflanzen anbauen. Mit der Teillegalisierung will die Regierungskoalition aus Sozialdemokraten, Liberaldemokraten und Grünen vor allem den Schwarzmarkt ins Visier nehmen und die Verbreitung von kontaminiertem Cannabis eindämmen. Doch viele machen sich Sorgen, Bürger und Ärzte, vor allem um junge Menschen.

Gesundheitsminister Karl Lauterbach, ein Arzt, räumte ein, dass Cannabis „gefährlich“ sein kann, insbesondere für Menschen unter 25 Jahren, deren Gehirn sich noch in der Entwicklung befindet. Und er hat eine starke Kampagne zur Aufklärung über Gesundheitsrisiken und zur Stärkung von Präventionsprogrammen versprochen, aber es ist unklar, wie viel Geld die Regierung dafür ausgeben will.

Es gibt jedoch Befürworter der Neuheit. So wie Georg Wurth, Chef des Deutschen Hanfverbandes. „Man kann es konsumieren, man kann es besitzen, es ist völlig legal. Im Gegensatz zu vielen anderen europäischen Ländern“, erklärt er.

„Junge Menschen sind in dieser neuen Situation tatsächlich besser geschützt, weil sie nicht so leicht Zugang zu legalen Strukturen haben werden wie zum Schwarzmarkt, der sehr weit verbreitet ist. Ich erwarte aber auch nicht, dass das Cannabisgesetz zu einem Rückgang führen wird.“ im Konsum bei Teenagern oder jungen Menschen, aber die Situation wird mehr oder weniger gleich bleiben. Aber sie werden in der Lage sein, offener darüber zu sprechen, was sehr wichtig ist.“

Die neue Gesetzgebung umfasst einige Sicherheitsvorkehrungen zum Schutz junger Menschen, darunter ein Verbot des Rauchens von Cannabis im Umkreis von 100 Metern von Schulen, Kindergärten, Spielplätzen oder Sportzentren.

Elisabeth Derichs

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