Die Entscheidung bezüglich des polnischen Denkmals in Berlin rückt näher. Allerdings fehlt der Standort

– Es besteht die Hoffnung, dass es bis zum Ende dieses Jahrzehnts, in etwa fünf oder sechs Jahren, gebaut wird – sagt Robert Parzer vom deutschen Team, das die Fundamente dieser Gedenkstätte vorbereitet. Formal wurde das, was einst als polnisches Denkmal (Polendekmal) bezeichnet wurde, im neuen Konzept als Deutsch-Polnisches Haus (DN-P) bezeichnet. Zentrales Element soll ein modernes Denkmal als Teil eines Komplexes sein, zu dem auch ein recht großes Gebäude gehört, in dem Raum für Bildungsveranstaltungen und eine Dauerausstellung sein wird.

– Das Gedenken an alle Opfer der deutschen Besetzung Polens 1939–1945 wird damit klar im Herzen Berlins verankert – lesen wir in den Materialien des Teams.

Gedenken an alle Opfer der deutschen Besetzung Polens

Die Ursprünge der Idee gehen auf das Konzept von Prof. zurück. Władysław Bartoszewski. Die Sache gewann an Dynamik durch Vorschläge deutscher Aktivisten vor einigen Jahren, insbesondere des Architekten Florian Mausbach. Die Sache scheint nun zur Umsetzung bereit. Zumindest konzeptionell. Es umfasst rund 100 Seiten und ist nach zahlreichen Beratungen mit deutschen und polnischen Experten entstanden. Der Inhalt wird nach Genehmigung durch das Büro der Staatssekretärin für Kultur und Medien (BKM), Claudia Roth (Grüne), bekannt gegeben.

Das Projekt selbst wurde bereits in das Projekt eines an der BKM entwickelten neuen Konzepts der Erinnerungskultur aufgenommen, was eine Ankündigung seiner Umsetzung darstellt. Später geht es an den Bundestag, der 2020 mit den Stimmen aller Parteien außer der AfD die Errichtung eines polnischen Denkmals unterstützte. Die endgültige Ausgestaltung des Ganzen sowie die Finanzierung hängen nun vom Bundestag ab.

Das Projekt selbst wurde bereits in das Projekt eines an der BKM entwickelten neuen Konzepts der Erinnerungskultur aufgenommen, was eine Ankündigung seiner Umsetzung darstellt

Aldrich Vonnegut

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