BMW schlechter als Dacia: Trotzdem sieht die diesjährige Zuverlässigkeitsstatistik aus wie vom deutschen TÜV

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Die Gesamtergebnisse sind aufgrund der Pandemie besser

Der TÜV Süd erstellt seine Zuverlässigkeitsstatistik nach der Anzahl der Fahrzeuge, die aufgrund schwerwiegender oder gefährlicher Mängel das deutsche Äquivalent unserer TÜV (sog. HU, dh Hauptuntersuchung) nicht bestehen. Von Juli 2020 bis Juni 2021 gab es insgesamt 17,9 Prozent der insgesamt 9,6 Millionen Inspektionen.

Die Techniker bewerten den Gesamttrend positiv, da der Anteil der Defekte in den letzten Jahren zurückgegangen ist. Laut letztjähriger Statistik passierten 19,9 Prozent der Fahrzeuge nicht, im Vorjahr 21,45 Prozent. Die Zuverlässigkeit hat sich in allen überwachten Kategorien und am meisten bei den ältesten bis elf Jahre alten Autos verbessert. In den diesjährigen Zahlen sind eine Million Inspektionen mehr als im Vorjahr enthalten, und auch das Durchschnittsalter der inspizierten Autos steigt. Im Jahr 2020 waren es 9,6 Jahre, in diesem Jahr bereits 9,8.

Ursache für den positiven Trend ist laut Jürgen Wolz vom TÜV Süd eine Verhaltensänderung der Menschen. „Immer mehr Autofahrer nutzen Carsharing, Operating-Leasing oder mieten anderweitig Autos. Solche Autos haben in der Regel einen Prepaid-Service, damit sie nicht von vernachlässigter Wartung bedroht sind“, schreibt er in einer Pressemitteilung.

Einer der Gründe kann jedoch eine Coronavirus-Pandemie sein, Autos sind aufgrund von Sperren und eingeschränkten Reisen weniger Kilometer gefahren. „Eine bessere Wartung und niedrigere Rampen sind einer der Schlüssel zu besseren Ergebnissen“, sagt Wolz.

Aldrich Vonnegut

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